Jeder kennt sie, keiner mag sie: Zahnschmerzen. Eine besonders unangenehme Angelegenheit, mit der im Laufe der Zeit jeder einmal konfrontiert wird. In den meisten Fällen ist Karies der Auslöser, jedoch können auch andere Ursachen dahinter liegen. Zahnfleischentzündungen bis hin zu Weisheitszahnschmerzen – es gibt eine Reihe unterschiedlicher Thematiken im Mund- und Rachenraum, die uns in den unpassendsten Momenten erwischen können. Die Teilhabe am täglichen Alltag wird dadurch stark beeinträchtigt. Termine beim Zahnarzt sind oft nur schwer zeitnah möglich. CBD kann bei Zahnschmerzen und damit verbundenen Beschwerden im Mund- und Rachenraum unterstützen. Durch die entzündungshemmenden, schmerzreduzierenden und antibakteriellen Eigenschaften erweist sich das Cannabinoid als natürliche, zusätzliche Alternative bei Zahnbeschwerden. Zudem fördert es innere Ruhe und Ausgeglichenheit, ganz im Sinne der Bewältigung der Symptome. Ölziehen erweist sich ebenfalls als wertvolles Instrument um die Mundhygiene positiv zu beeinflussen. Wie das funktioniert und welche 4 einfachen Hausmittel es bei Zahnbeschwerden noch gibt erfahren Sie in folgendem Magazinartikel.

Zahnschmerzen

Zahnschmerzen sind etwas sehr Unangenehmes und schränken die Lebensqualität sowie die Teilhabe am Alltag stark ein. Gerade im Sommer und in den warmen Monaten sind Sie besonders lästig. Die Temperaturen steigen, die Getränke werden kühler und die ein oder andere Kugel Eis steht am Speiseplan. Doch kaum sind die kalten Getränke und Speisen im Mund kommt es zu stechenden Schmerzen. Schuld daran sind meist frei liegende Zahnhälse [1]. Dies ist nur ein Beispiel von mehreren Ursachen, die Zahnschmerzen begünstigen können.

Zähne wirken zwar aufs erste leblos, enthalten neben Blutgefäßen aber auch Nervenfasern. Diese befinden sich mitten im Zahnmark und reagieren besonders sensibel auf äußere Reize. Das Zahnmark wird von einem Schutzmantel aus Dentin und Zahnschmelz umgeben. Bei Zahnerkrankungen wird dieser Schutzmantel zerstört, und das Zahnmark somit verwundbar. Essensreste oder Bakterien können in das Zahninnere gelangen und Zahnschmerzen verursachen [2].

Mit ausreichender Hygiene kann dem in den meisten Fällen entgegengewirkt werden. In den kommenden Absätzen erfahren Sie, welche weiteren Ursachen Zahnschmerzen auslösen können.

Ursachen

Die Ursachen für Zahnschmerzen sind unterschiedlich. In den meisten Fällen gehen die Schmerzen direkt von einem erkrankten Zahn aus. In seltenen Fällen können jedoch auch andere gesundheitliche Beschwerden oder Erkrankungen dahinterstehen. Die meisten Auslöser stehen in Zusammenhang mit mangelnder Mundhygiene:

Karies

Auf der Zahnoberfläche befindet sich ein dünner Film, auch bekannt als Plaque. Dieser wird von Bakterien besiedelt, welche die Zuckermoleküle aus den Speiseresten zu Säure zersetzen. Wird dieser Film nicht regelmäßig entfernt, greift die Säure den Zahnschmelz an. Dadurch entsteht mit der Zeit ein Loch, über welches Bakterien und Speisereste eindringen können und Schmerzen verursachen. Der von Karies betroffene Zahn reagiert besonders empfindlich auf Süßes, Saures sowie Temperaturreize [1].

Zahnwurzelentzündung

Zahnwurzelentzündungen sind eine Folge von Karies. Nicht oder zu spät behandelt kann Karies eine Zahnmarkentzündung begünstigen und den Zahnnerv schädigen. Dies zieht starke Zahnschmerzen mit sich und die Entzündungen können bis zur Wurzelspitze und den Kieferknochen vordringen.

Abszess

Zahnwurzelentzündungen können sich auf umliegendes Gewebe und Kieferknochen auswirken und dort eine Eiteransammlung begünstigen. Die Eiteransammlung, auch Abszess genannt, verursacht Schwellungen und Zahnschmerzen.

Zahnfleischentzündungen

Zahnfleischentzündungen werden in den meisten Fällen durch Bakterien ausgelöst. Das durch die Entzündung geschwollene und gerötete Zahnfleisch kann beim Zähneputzen bluten und verursacht Schmerzen.

Entzündungen des Zahnhalteapparats

In diesem Fall sind sowohl Zahnfleisch wie auch Wurzelzement, Wurzelhaut und Kieferknochen von Entzündungen betroffen. Das Zahnfleisch beginnt sich mit der Zeit zurückzuziehen. Das führt dazu, dass die besonders schmerzempfindlichen Zahnhälse freigelegt werden. Zudem sorgt die Entzündung selbst für dumpfe Schmerzen.

Zahndurchbruch

Das Durchbrechen der Weisheitszähne kann ebenfalls Schmerzen verursachen.

Zahnfraktur

Wie Knochen können auch Zähne brechen, was ebenfalls mit Schmerzen verbunden sein kann.

Herausgefallene Füllungen

Beim Essen oder beim Biss auf etwas Hartes können Füllungen oder Kronen herausbrechen. Der darunter liegende freie Zahn reagiert schmerzhaft auf äußere Reize, wie Luft, Druck oder Flüssigkeit.

Barotrauma

Hohlräume in Zähnen, die unter anderem durch Karies entstehen, können schmerzhaft auf Druckunterschiede regieren. Taucher zählen zu den davon Betroffenen – in großen Höhen wird das Phänomen seltener verzeichnet.

Zahnärztliche Behandlung

Auch die Behandlung beim Zahnarzt kann für Schmerzen sorgen. Das Abschleifen der Zähne, bevor es zu einer Füllung kommt, reizt den Zahnnerv und begünstigt Schmerzen.

Schmerzempfindliche Zähne

Menschen mit schmerzempfindlichen Zähnen reagieren besonders sensibel auf äußere Einflüsse wie Kälte oder Luft. Eine Kugel Eis kann in diesem Fall zu sogenannten Blitzschmerzen führen. Die kurzen, aber intensiven Zahnschmerzen sind meist auf freiliegende Zahnhälse zurückzuführen [2].

Ursachen für Zahnschmerzen

Wann zum Arzt?

Grundsätzlich sollten Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Ihr Zahnarzt erkennt erste Anzeichen die auf Karies hindeuten, kann Gegenmaßnahmen einleiten und dadurch schlimmeres verhindern.

Ist es bereits zu spät und Sie bemerken erste Schmerzen im Zahnbereich empfiehlt es sich umgehend einen Zahnarzt zu kontaktieren. Auch wenn die Schmerzen möglicherweise wieder schwinden und nur von kurzer Dauer sind ist es sinnvoll, der Sache auf den Grund zu gehen.

Keinen zeitnahen Termin bekommen? Halten Sie mit Ihrem Zahnarzt Rücksprache, was Sie in der Zwischenzeit gegen die Schmerzen machen können und greifen Sie nicht im Alleingang zu Medikamenten.

Zahnschmerzen treten immer im ungünstigsten Moment auf. Für Akutfälle gibt es einen zahnärztlichen Notdienst, an welchen Sie sich an Wochenenden und Feiertagen wenden können.

Behandlung

Wie Zahnschmerzen behandelt werden hängt ganz davon ab welche Ursache zugrunde liegt. Suchen Sie deshalb einen Experten auf, der diagnostische und therapeutische Maßnahmen einleiten kann. Desto früher Sie einen Arzt aufsuchen, desto eher kann Schlimmeres verhindert werden.

Da es bis zum nächsten freien Termin beim Zahnarzt häufig etwas dauert gibt es einige Hausmittel, die bei der Bewältigung der Schmerzen helfen können.

Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Tees als Mundspülung: Salbei und Kamillentees sind besonders empfehlenswert. Lassen Sie den Tee vorab ausreichend auskühlen und spülen Sie danach den Mund etwa ein bis zwei Minuten damit aus. Gerne mehrmals täglich wiederholen.

Nelken kauen: Die in den Nelken enthaltenen ätherischen Öle können bei Zahnschmerzen förderlich sein.

Kühlen: Bei akuten Schmerzen können Eisbeutel eine Linderung der Schmerzen erzielen.

Ölziehen: Das ayurvedische Ritual kann bei der Bewältigung von Zahnschmerzen und Zahnbeschwerden förderlich sein. Wie Ölziehen genau funktioniert erfahren Sie gegen Ende des Magazinartikels.

CBD, das Phytocannabinoid der Hanfpflanze, kann bei Zahnschmerzen ebenfalls komplementär eingesetzt werden, um die Symptome besser zu bewältigen.

CBD als natürliche Alternative bei Zahnschmerzen

CBD Öl gegen Zahnschmerzen

Die Forschungen rund um CBD in der Zahnmedizin befinden sich noch in den Anfangsschuhen. Dennoch weist CBD - Studien zufolge - einige Eigenschaften auf, die auch bei der komplementären und alternativen Behandlung von Zahnschmerzen und damit verbundenen Beschwerden förderlich sein können:

  • Schmerzreduzierend [7]
  • Antibakteriell [8]
  • Entzündungshemmend [9]

Die Kombination dieser Eigenschaften kann gerade bei Zahnschmerzen und den damit verbundenen Beschwerden förderlich sein. CBD kann dazu beitragen, dass sich die Bakterien im Mund nicht weiter verbreiten und einhergehende Entzündungen reduziert werden.

Beschwerden bei den Zähnen verursachen nicht nur Schmerzen, sie zehren auch ordentlich an den Nerven. Bei dieser Thematik kann CBD ebenfalls ansetzten und mit seinen beruhigenden und entspannenden Eigenschaften die innere Ruhe fördern.

CBD wirkt über das Endocannabinoidsystem. Eine Art Kommunikationssystem zwischen Körper und Geist. Dabei dockt es an unterschiedliche Rezeptoren an. Mehr zum Endocannabinoidsystem und den damit verbundenen Rezeptoren erfahren Sie in unserem Magazinartikel zum Thema „Was sind Cannabinoid Rezeptoren“.

Anwendung

Sollten Sie sich dafür entscheiden CBD für Ihre Zahngesundheit einzusetzen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Anwendung. Öle und Kapseln werden direkt eingenommen und über die Mund bzw. Magendarmschleimhaut aufgenommen.

Bei Entzündungen und Beschwerden am Zahnfleisch erweisen sich CBD Mundsprays als besonders nützlich. Diese können direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen werden.

CBD Mundspray

Der CBD VITAL Mundspray ist ein CBD MCT/Hanf Öl mit Cannabidiol, Vitamin E und Pfefferminzöl. Als Trägeröl wird MCT Öl aus Kokosnuss sowie Hanfsamenöl in bester Bioqualität verwendet. Durch die hochwertigen Inhaltsstoffe und deren Eigenschaften erweist sich der Spray ideal zur Förderung der Mund- und Zahngesundheit.

Der angenehm mild und leicht minzig schmeckende Spray kann dabei helfen, Bakterien abzuwehren und die Plaquebildung beeinflussen.

Das extra Plus: Der Spray schmeckt nicht nur gut, er fördert auch innere Ruhe und Entspannung.

Wie wird der Spray angewendet?

Zur Pflege des Mundraums 2x täglich 1 Pumpstoß in die Mundhöhle bzw. unter die Zunge sprühen und etwa 60 Sekunden einwirken lassen.

Zahnschmerzen vorbeugen

Primäres Ziel sollte immer die Gesunderhaltung der Zähne sein, sodass es erst gar nicht zu Schmerzen kommt. Kariesprophylaxe ist deshalb das Zauberwort, um Zahnschmerzen so gut wie möglich zu verhindern.

Ob und wie rasch Karies entsteht ist sehr stark vom eigenen Verhalten abhängig. Ziele der Kariesprophylaxe sind wie folgt:

  1. Eliminierung des Biofilms/ Plaques
  2. Förderung der natürlichen Schutzmechanismen des Speichels
  3. Eine zahngesunde Ernährung
  4. Fluoridierungsmaßnahmen [3]

Bei der Reduktion des Biofilms stehen Mundhygienemaßnahmen im Vordergrund. Sie verhindern die Entstehung von Plaque. Das regelmäßige Entfernen des Biofilms kann Karies verhindern. Einmal Zähneputzen pro Tag führt bereits zu einer durchschnittlichen Biofilmreduktion von 42%. Experten vermuten, dass die kariesreduzierende Wirkung von Zähneputzen mehr von der Qualität des Putzens abhängig ist als wie von der Häufigkeit. Daraus folgt, dass Dauer und Qualität des Zähneputzens besonders wichtig sind.

Einminütiges Zähneputzen führt im Durchschnitt zu einer 27%-igen Plaquereduktion. Mit einer zweiminütigen Zahnputzdauer erzielen Sie bereits eine 41%-ige Plaquereduktion.

Zweimal täglich Zähneputzen mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta reduziert das Kariesrisiko. Für die Reduktion des Plaques empfehlen Experten Hartzahnbürsten sowie elektrisch angetriebene Zahnbürsten. Elektrische Zahnbürsten erweisen sich aufgrund der oszillierenden, rotierenden sowie reziprok arbeitenden Eigenschaften als effektiver.

Experten empfehlen zudem die Zähne nach den Mahlzeiten zu putzen. So können neben dem Biofilm auch unerwünschten Speisereste entfernt werden.

Weitere wertvolle Hilfsmittel:

  • Zahnseide
  • Zahnzwischenraumbürsten
  • Spüllösungen, Gels & Lacke zur chemische Plaqueentfernung
  • Professionelle Zahnreinigungen [3]

Förderung der natürlichen Schutzmechanismen des Speichels

Der Speichel spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Karies. Er kann für die Zähne gefährliche Säuren neutralisieren und reinigt die Mundhöhle von Nahrungsbestandteilen. Je mehr Speichel produziert wird, desto ausgeprägter die Effekte.

Das Kauen zuckerfreier Kaugummis nach den Mahlzeiten kann das Kariesrisiko deshalb ebenfalls reduzieren, da die Speichelproduktion angeregt wird und der Speichel-pH wert erhöht [3].

Eine zahngesunde Ernährung

Studien weisen darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Zucker und der Entstehung von Karies gibt. Unter Zucker werden in diesem Fall alle Mono- und Disaccharide verstanden. Diese kommen zugesetzt in Nahrungsmittel vor, aber auch natürlich in Honig und weiteren Lebensmitteln. Andere kohlenhydrathaltige Lebensmittel, die eher stärkehaltig sind, werden weniger mit Karies in Verbindung gebracht.

Es wird zudem angenommen, dass die Häufigkeit der Zuckeraufnahme für die Kariesentstehung eine größere Bedeutung hat als die Dosis [3].

Fluoridierungsmaßnahmen

Die Kombination unterschiedlicher fluoridhaltiger Karieshemmer stellt ebenfalls eine wirkungsvolle Methode der Kariesprophylaxe dar. Empfohlen wird die tägliche Anwendung einer fluoridhaltigen Zahnpasta sowie das Würzen der Speisen mit fluoridhaltigem Speisesalz. Auch fluoridhaltige Mundspülungen können zum Erhalt der Zahngesundheit eingesetzt werden.

Fissurenversiegelungen können ebenfalls dabei helfen, Karies zu verhindern und stellen eine weitere Methode der Kariesprophylaxe dar. Dabei versiegelt der Zahnarzt Furchen und Grübchen an Backenzähnen [3].

5 Tipps für Ihre Zahngesundheit

Noch einmal zusammengefasst die 5 wichtigsten Tipps zum Erhalt der Zahngesundheit:

  1. Mindestens zwei Mal täglich Zähne putzen
  2. Nicht mehr als 4 zuckerhaltige Snacks pro Tag
  3. Den Speichelfluss nach Mahlzeiten mit z.B. zuckerfreien Kaugummi stimulieren
  4. Bei erhöhtem Kariesrisiko Einsatz von mit dem Zahnarzt abgestimmten Intensivfluoridierungsmaßnahmen
  5. Fissuren und Grübchen mit erhöhtem Kariesrisiko versiegeln lassen [3]

Zahnärzte sind nach wie vor die Experten, wenn es um Ihre Zahngesundheit geht. Achten Sie bei der Wahl Ihres Zahnarztes darauf, eine gute Gesprächsbasis zu haben und sehen Sie Ihn mehr als Berater und nicht nur als Beseitiger akuter Zahnprobleme.

Vorsorge ist die beste Sorge. Eine halbjährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt ist deshalb neben der täglichen Zahnroutine ein wichtiges Element beim Erhalt der Zahngesundheit.

Experten empfehlen ebenfalls hin und wieder die Zahnpasta zu wechseln, um die Zähne mit unterschiedlichen Wirkstoffen zu versorgen [4].

Ölziehen mit Hanföl

Ölziehen mit Hanföl

Die Mundhygiene ist ein wichtiger Baustein, wenn es um die Kariesprophylaxe geht. Ölziehen, ein ayurvedisches Ritual, dient als natürliches und wirkungsvolles Mittel zur Förderung der Mundhygiene.

Ölziehen soll dabei helfen:

  • Zahnfleischentzündungen vorzubeugen
  • Zahnfleischbluten zu reduzieren
  • Plaque zu entfernen
  • Kariesbakterien auszuspülen
  • Mundgeruch zu lindern

Es wird empfohlen, das Ritual mit einem hochwertigem biologischen Öl durchzuführen. Das schonend kaltgepresste Hanföl von CBD VITAL ist nicht nur reich an wertvollen ungesättigten und gesättigten Fettsäuren sondern auch in höchster Bio-Qualität verfügbar. Durch die besonders schonende Kaltpressung bleiben im Öl wertvolle Vitamine und Fettsäuren enthalten. Dank der vielfältigen positiven Eigenschaften ist Hanföl ideal zum Ölziehen geeignet. Alternativ kann jedoch auch ein herkömmliches Sonnenblumen- oder Sesamöl verwendet werden.

Ölziehen wird in der Ayurveda neben der Mundhygiene auch zum Entgiften des Körpers eingesetzt und soll bei unterschiedlichen Beschwerden helfen.

Nehmen Sie 1 x täglich einen halben bis einen Esslöffel des Hanfsamenöls, bestenfalls direkt nach dem Aufstehen, in den Mund und bewegen Sie es dort hin und her. Im Zuge dessen vermischt sich das Öl mit dem Speichel und emulgiert zu einer milchigen Flüssigkeit. Achten Sie darauf das Öl langsam immer wieder zwischen den Zahnräumen durchzuziehen. Ideal wäre es, das Ritual 10 bis 15 Minuten durchzuziehen.

Am Ende des Rituals wird das Öl in ein Papiertaschentuch gespuckt und im Müll entsorgt. Anschließend wird der Mund mit lauwarmen Wasser ausgespült.

Wichtig: Das Öl am Ende nicht herunterschlucken.

Nach dem Ziehen muss das Öl unbedingt ausgespuckt werden, da es die Giftstoffe, die sich über Nacht im Mund- und Rachenraum gebildet haben, aufgenommen hat.

Ölziehen hat sowohl eine reinigende, wie auch eine ausleitende Wirkung da es sowohl wasserlösliche wie auch fettlösliche Giftstoffe aufnimmt.

Wissenschaftliche Studien zum Zusammenhang zwischen Ölziehen und Zahngesundheit gibt es bisher nur wenige. Die raren Studien deuten darauf hin, dass sich Ölziehen positiv auf die Zahnhygiene auswirken kann und vor allem eine kostengünstige Intervention darstellt, was für die Praxis von besonders großem Nutzen sein kann [6].

Erfahrungsbericht

Für unsere Kollegin Ingrid ist Ölziehen ein fixer Bestandteil Ihrer Morgenroutine. Wir haben Sie gefragt, welche Veränderungen Sie seit dem Ölziehen feststellen konnte und wieso Sie Ölziehen nicht mehr missen möchte.

Ingrid hat mit dem Ölziehen begonnen, weil Sie häufig Schwierigkeiten mit Zahnfleischentzündungen, durch hervorbrechende Weisheitszähne, hatte. „Seitdem ich das ayurvedische Ritual regelmäßig durchführe ist mein Zahnfleisch viel weniger entzündet. Ein weiterer Benefit ist das frische und reine Gefühl direkt danach im Mund und vor allem auch auf der Zunge“, berichtet uns Ingrid.

Wenn es um den Erhalt der Zahngesundheit geht ist Ölziehen für Ingrid ein wirkungsvolles und vor allem natürliches Mittel, das bei Beschwerden wie Zahnfleischentzündungen gut helfen kann.

Ingrids Tipp: Keine zu große Menge Öl in den Mund nehmen. Gerade zu Beginn kann es einfacher sein, nur wenig Öl (etwa 1 TL) zu ziehen. So ist es leichter, das Öl für einen längeren Zeitraum im Mund zu behalten.

Fazit

Mit CBD die Zahngesundheit fördern und Zahnschmerzen reduzieren. Wer ein natürliches Mittel zur Förderung der Mund- und Zahngesundheit sucht sollte CBD auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Die Forschung steck zwar noch in der Entwicklung, es gibt jedoch bereits einige Hinweise, dass CBD förderliche Eigenschaften für den Erhalt der Mund- und Zahngesundheit aufweist. Aber nicht nur CBD selbst, sondern die ganze Hanfpflanzen kann im Sinne der Zahngesundheit eingesetzt werden. Ölziehen mit Hanfsamenöl kann ebenfalls positiv zum Erhalt der Zahngesundheit beitragen – einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Quellen

[1] Blank-Koppenleitner. (2014). Zahnschmerzen. Download vom 15. Juni 2020, von [Quelle]

[2] Rutkowski, H. & Schrör, S. (2019). Zahnschmerzen. Download vom 16. Juli 2020, von [Quelle]

[3] Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung. (2013). Grundlegende Empfehlungen zur Kariesprophylaxe im bleibenden Gebiss. Wissenschaftliche Mitteilung / Clinical Guideline. Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift. 68 (10).

[4] Zilberszac, A. & Gromann K. (o.J.). Zähne - Ausdruck unserer Gesundhit und Schönheit. Tipps für die richtige Zahnpflege und Vorsorge. Bundesministerium für Gesundheit (Hsg.): Wien.

[5] Trökes, A. (2015). Detox mit Yoga: Körper und Geist von Ballast befreien, ganzheitlich entgiften. Gräfe und Unzer: München.

[6] Gbinigie, O., Onakpoya, I., Spencer, E., MacBain, M., Heneghan, C. (2016). Effect of oil pulling in promoting oro dentl hygiene: A systematic review of randomized clinical trials.

[7] Bruni, N., Pepa, C., Oliaro,-Bosso, S., Pessione, E., Gastaldi, D., Dosio, F. (2018). Cannabinoid Delivery System for Pain and Inflammation Treatment. Download vom 16. Juli 2020, von [Quelle]

[8] Galilly, L., Yekhtin, Z., Hanus, L. (2018). The Anti- Inflammatory Properties of Terpenoids from Cannabis. 3(1): 282–290. Download vom 16. Juli 2020, von [Quelle]

[9] Daris, B., Verboten, M., Knez, Z., Ferk, P. (2019). Cannabinoids in Cancer Treatment: Therapeutic Potential and legislation. 19(1): 14–23. Download vom 17. Juli 2020, von [Quelle]

Katharina Ortner, BSc, MA

Autor

Katharina Ortner, BSc, MA

Katharina Ortner, BSc, MA hat Gesundheits- und Pflegewissenschaften sowie Gesundheitsmanagement studiert und 2011 ihren Master mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Die Gesundheitsförderung und insbesondere alternativen und komplementären Methoden im Healthcarebereich beschäftigen sie sowohl beruflich als auch ...