„Wer mit dem Rauchen aufhören will, der schafft das auch!“

So zumindest laut einiger Ansichten zum Thema Raucherentwöhnung und Nikotinsucht. Und tatsächlich ist unlängst bekannt, dass das Rauchen eher eine verdammt blöde Angewohnheit ist, weniger eine körperliche Sucht. Hier streiten sich natürlich die Geister, Fakt ist jedoch, dass nach einem Nikotinentzug eher psychische Faktoren eine Rolle spielen, weswegen der Raucher wieder damit beginnt. So schiebt man es auf die gewohnten Situationen, in denen eine Zigarette einfach sein muss und weniger auf das körperliche Verlangen nach Nikotin. Studien zufolge soll CBD, also das bekannte Cannabinoid aus der Cannabispflanze, eine Wirkung auf die Zigarettensucht haben.

Entwöhnung durch Cannabidiol

Cannabidiol ist für extrem viele Auswirkungen bekannt, fast könnte man es als Wundermittel bezeichnen, was allerdings etwas zu hoch gegriffen wäre. Tatsächlich aber birgt der Stoff CBD ungeahntes Potenzial, nicht nur in Sachen Schmerzlinderung oder im Bereich von Anfällen. Diverse Forschungen aus London lassen nun die Hoffnung aufkeimen, CBD könnte auch bei schlechten Gewohnheiten helfen, diese letztendlich bleiben zu lassen. In einer der Studien beteiligte man 24 Raucher, welche allesamt den Wunsch hegten, möglichst schnell rauchfrei zu werden. Zu zwei Teilen verabreichte man den Probanden ein Placebo und das CBD, beides in Form eines Inhalators. Dieser sollte über eine Woche hinweg verwendet werden, im Anschluss wollte man die Ergebnisse auf den Tisch legen. Welche Aussagen können über das Rauchverlangen gemacht werden?
Die Teilnehmer mit Placebo Behandlung konnten aus eigener Kraft ihren Zigarettenkonsum nicht verringern, welchen sie binnen der gleichen Woche konsumierten. Bei denjenigen Probanden, die mit CBD behandelt wurden, konnte der Konsum beinahe um die Hälfte reduziert werden. Natürlich besteht weiterhin Forschungsbedarf. Bislang wird angenommen, dass die Verbindungen der Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoid-Systems und das CBD, für gewisse Veränderungen im Erinnerungs- oder Gedächtnisprozesses sorgen. Dieses wäre nämlich maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Raucher immer wieder zur Zigarette greift. Genauer gesagt, wird die Erinnerung daran gelöscht, wie es ist, eine Zigarette in Form einer Belohnung zu rauchen.

CBD schwächt das Suchtverhalten ab

Letztere Annahme wäre nur logisch, denn unlängst ist bekannt, dass CBD Öl auch bei Angststörungen oder Panikattacken helfen kann. Auch hier werden antrainierte Trigger, die auf gewissen Situationen basieren, ausgeschaltet oder umgekoppelt.

  • Zum Beispiel:  Einige Menschen mit einer Angststörung erleben in geschlossenen Räumen das Gefühl, nicht mehr atmen zu können und festzusitzen. Daraus resultieren Herzklopfen, Schweißausbrüche und Zitteranfälle. Das Ergebnis für das menschliche Erinnerungsvermögen lautet demnach, dass Fahrstühle in Einkaufszentren Angst auslösen. Und genau diese falsch verknüpften Synapsen lassen sich durch CBD lösen, bzw. ausschalten.

Bezieht man den gleichen Vorgang auf den Zusammenhang, dass man zu einem Kaffee eine Zigarette benötigt, so könnte das Verlangen nach einer Kippe während dem Kaffeetrinken ausbleiben.

Cannabidiol gegen die Symptome eines Entzugs

Was aber, wenn die Sucht nach einer Droge bereits so intensiviert ist, dass ein kalter Entzug notwendig ist? Dann gilt es, die Symptome eines Entzugs zu bekämpfen, die zwangsläufig einhergehen. Kann CBD auch an dieser Stelle weiterhelfen, wenn es beispielsweise um Schlaflosigkeit, Appetitverlust oder Reizbarkeit geht? Aktuell geht man davon aus, dass nach Beendigung eines starken Cannabiskonsums, CBD helfen kann, die Entzugssymptome zu reduzieren. Das bedeutet, dass der Appetit zurückkehren kann, die Reizbarkeit einer tiefen Entspannung weicht und auch das Schlafen weit besser funktioniert. Das wäre eigentlich nur logisch, da CBD das genaue Gegenteil des THC darstellt und die Aufgabe hat, den Appetit zu fördern und die Muskeln zu entspannen. (Natürlich neben einer Palette weiterer Wirkungen).
Aber was ist mit echten Drogen, mit Alkohol, Opiaten oder mit Heroin? Können auch hier die Entzüge einfacher gestaltet werden, sodass die Patienten weniger häufig rückfällig werden? Getestet wurde dies bislang nur an Ratten. Bei ihnen schwächte das Verlangen nach weiterem Heroin deutlich ab, nachdem man es ihnen häufiger verabreichte. Sofern dies auch auf den Menschen übertragbar ist, wäre genau das ein wichtiger Schritt im Bereich Entzug. Nach der Einnahme von CBD normalisierten sich die Vorgänge des Endocannabinoidsystems und die des Glutamat-Systems einer bestimmten Region im Hirn. Und genau das lässt künftig hoffen, dass Suchtkranken an dieser Stelle geholfen werden kann, clean zu bleiben. Betrachten wir nur die Tatsache, wie viele Alkoholabhängige es alleine in Deutschland anzutreffen gibt und wie viele von ihnen nach einem Entzug rückfällig werden.

CBD und Sucht – Auswirkungen

Inzwischen ist man um einige Studien, Erfahrungen und Forschungen reicher und kennt einige Auswirkungen auf den menschlichen Körper. CBD hemmt nachweislich die belohnungsfördernde Wirkung im Körper auf eine bestimmte Substanz. So werden viel weniger Stoffe wie etwa Dopamin ausgeschüttet, wenn man sich mit einer Zigarette oder mit einem Glas Wein „belohnt“. Cannabidiol hemmt weiterhin die Auslösereize und normalisiert neuronale Störungen. CBD besitzt also hervorragende Eigenschaften und unterstützt unseren Willen, mit dem Rauchen aufzuhören. Einfach indem es die auslösenden Reize und gewohnten Gedankengänge löscht. Vergessen wir nicht, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist und sich Dinge nur allzu leicht angewöhnt. Auf diese immer gleiche Weise entstehen auf vielen Ebenen Süchte, die nicht immer problematisch sein müssen. Aber auch Kaffee kann eine Sucht sein, Sport kann süchtig machen und selbst das Nägelkauen kann als so etwas wie eine Sucht bezeichnet werden.

Wie viel CBD Öl zur Rauchentwöhnung?

Genaue Angaben zum Thema Dosierung und Verwendung von CBD Öl können und dürfen wir nicht machen. Hier ist jedem selbst geraten, sich an die Dosierung heranzutasten. Beim Thema Raucherentwöhnung lohnt sich das Führen eines Tagebuches, indem die Zigarettenanzahl pro Tag festgehalten wird und die Einnahme des CBD Öl gegenüber steht. So ist genau zu beobachten, wie viel CBD Öl Tropfen es benötigt, um den Zigarettenkonsum reduzieren zu können. Möglicherweise ist es zudem interessant, gewisse neue AHA-Erlebnisse zu notieren, die in Verbindung mit der Einnahme von CBD erfolgten. Zum Beispiel dann, wenn nach einer 1-wöchigen Einnahme eines 10%igen CBD Öls mit täglich 7 Tropfen, das Verlangen einer Zigarette während eines Kaffees völlig ausbleibt.
Wichtig ist nur, in kleinen Dosierungen anzufangen, um die richtige Anzahl an Tropfen nicht zu verpassen und um seinen Körper an die Zugabe zu gewöhnen. Und keine Sorge – durch die Einnahme von CBD Öl entsteht keine neue Abhängigkeit.

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